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Weihnachten in aller Welt – andere Länder andere Sitten

Wir sind alle Technologie-, Kommunikations- und Internet-Enthusiasten, aber wenn es um Weihnachten geht, dann lieben wir das warme und wohlige Gefühl, das beim Zelebrieren der alten Traditionen aus Kindertagen aufkommt.

Deswegen möchten wir unsere regionalen Traditionen und auch die unserer europäischen Nachbarn mit euch teilen. Nebenbei geben wir euch noch ein paar vorweihnachtliche Tipps und Tricks mit auf den Weg, mit denen diese Traditionen noch schöner werden!Mistelzweig

In Frankreich dreht sich zu Weihnachten alles um Essen!

All-you-can-eat-Buffets und Weihnachten passen in Frankreich zusammen wie die Faust aufs Auge.

Der Tradition zufolge trifft sich die Familie am 24. Dezember Zuhause und genießt ab  19Uhr einen Champagner-Aperitif im Wohnzimmer. Sollte einmal ein Onkel oder Enkelkind nicht bei dieser Tradition dabei sein, könnt ihr dank Skype-Videoanruf trotzdem gemeinsam anstoßen.

Nach dem Aperitif werden die Gäste gebeten sich an den Familientisch im Esszimmer zu setzen, und gemeinsam zu Abend zu essen. Das beginnt nicht mit einer sondern gleich mit mehreren Vorspeisen: geräucherter Lachs, Foie Gras (gestopfte Gänseleber) und Austern, dazu gibt es noch Butter und Brot als Beilage. Darauf folgt der kulinarische und traditionelle Höhepunkt: ein Truthahn mit Kartoffeln. Um alle  französischen Klischees zu erfüllen, gibt es dazu natürlich auch noch viele verschiedene Käsesorten!

All diejenigen, die noch Platz für ein Dessert haben, dürfen sich am traditionellen Bûche de Noël erfreuen, der entweder gebacken oder gefroren serviert wird. Natürlich gibt es während des gesamten Abendessens Champagner und Wein in Hülle und Fülle.

Diese Familientradition wiederholt sich am 25. Dezember, aber für gewöhnlich in kleineren Gruppen. Für viele Familien geht diese Essensorgie nämlich mit einem Mittagessen weiter, dass dem Abendessen des Vortages im Ablauf schrecklich ähnelt – um sich davon zu erholen bleibt nur eine Woche, denn dann steht auch schon Silvester vor der Tür!

Drei Wochen Weihnachten – das gibt es nur in Italien

Wenn man in Italien von Weihnachten spricht, dann ist der Zeitraum vom 24. Dezember bis zum 6. Januar gemeint. In Italien dauert die Weihnachtszeit in der Tat ganze drei Wochen! Dazu gehören dann Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage, der St. Stephans-Tag, Silvester und die heiligen drei Könige.

Zentrales Element des Festes ist eine sympathische alte Dame, die in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar auf einem Besen durch die Gegend fliegt und die Strümpfe der braven Kinder mit Süßigkeiten füllt – die bösen Kinder bekommen in ihre Strümpfe jedoch anstatt Süßigkeiten Kohle.

Ein paar Tage vor Weihnachten stellen alle Italiener ihre Presepe (Krippe) und ihren Weihnachtsbaum auf. Beides wird für gewöhnlich an Mariä Empfängnis, dem 8. Dezember, auf- und am Abend des 6. Januars wieder abgebaut. Die Krippe ist dabei die exakte Reproduktion der Szene von Jesu Geburt und wird mit kleinen schönen Figuren dargestellt.

Da die Rezepte immer von Generation zu Generation weitergegeben werden, variieren auch die Menüs von Region zu Region, teilweise sogar von Familie zu Familie. Dabei ist an Weihnachten der erste Gang in der Regel Lasagne, Cannelloni oder ein Nudelauflauf, gefolgt von gemischten Braten oder Roastbeef. Dazu gibt es in Italien noch verschiedene Arten von Käse, Obst, Trockenfrüchten und jede Menge Süßigkeiten. Um letztendlich alles abzurunden werden roter und weißer Wein, unzählige Liter Sekt, Kaffee und Spirituosen wie Grappa, Whiskey und andere harte Sachen, getrunken.

Auch wenn ihr lokal voneinander getrennt seid, durch Skype-Sofortnachrichten habt ihr die Möglichkeit regionale Rezepte mit Freunden aus anderen Städten, von Norden nach Süden, auszutauschen. Auf diese Art und Weise entdeckt ihr neue Bräuche und erfahrt, was eure Freunde während der Weihnachtszeit auftafeln.

Ein paar Dinge bleiben jedoch immer gleich: Panettone, Pandoro und Torrone sind immer auf dem italienischen Weihnachts-Speiseplan vorhanden.

Auch in Spanien dreht sich alles um Familie und gutes Essen

In Spanien steht das Essen ebenso im Mittelpunkt der Festlichkeiten. Traditionsgemäß werden Unmengen von Meeresfrüchten gegessen, Weihnachtslieder gesungen und mit der „La Zambomba“, einer rustikalen und traditionsreichen Trommel, begleitet.

Dabei hat Skype schon manchen spanischen Familien dabei geholfen per Videoanruf Weihnachten miteinander zu verbringen, ganz egal wo sich jeder einzelne aufgehalten hat. Auch Lieder auf der„La Zambomba“ wurden so schon gemeinsam gespielt – ihr müsst wissen, dass viele spanische Familien aufgrund der Distanz an Weihnachten nicht beisammen sein können, aber durch Skype trotzdem gemeinsame, schöne Momente miteinander verbringen können.

Es haben sich auch Traditionen aus anderen Ländern in Spanien durchgesetzt: So werden zum Jahreswechsel an Silvester von jeder Person zwölf Trauben, eine für jeden Monat, gegessen, sobald die große Uhr am Platz des Sol das neue Jahr einläutet.

Anstatt des Weihnachtsmannes, gibt es in Spanien die drei Weisen. Diese heiligen Könige kommen in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Die spanischen Kinder müssen daher länger auf ihre Geschenke warten als es in anderen Ländern der Brauch ist.

In Deutschland heißt es: „Stille Nacht schiefe Nacht“…

…zumindest was die Tonlage der Weihnachtslieder angeht. Wer kennt das nicht? „Alle Jahre wieder“ der peinliche Moment an Heiligabend, wenn die typischen Weihnachtslieder unter dem Weihnachtsbaum angestimmt werden, aber die Stimmen zur zweiten Strophe hin immer dünner werden. Ganz allein singt dann nur noch Oma, die selbst leider nicht mehr gut hört und die Töne nicht trifft. Wenn zur anschließenden Bescherung schon wieder Duftkerzen und Krawatten verschenkt werden, ist das Ertränken der Enttäuschung im Eierpunsch  und der Kater am nächsten Tag – vorprogrammiert.               

Damit „Süßer die Glocken nie klingen“ hat sich Skype etwas für euch überlegt: „Ihr Kinderlein kommet“ alle zu vereinbarten Skype Dates mit euren Geschwistern und Eltern und übt gemeinsam die Weihnachtslieder schon ein paar Wochen vor Heiligabend. Das garantiert nicht nur einen fehlerfreien und schönen Gesang unter dem „O Tannenbaum“, sondern entfacht auch noch die Weihnachtsstimmung in euch. Dann wird aus der stressigen Adventszeit doch eine besinnliche „O du fröhliche, o du selige“ Zeit.

Egal wo und wie ihr Weihnachten feiert – wir wünschen euch eine wunderschöne Weihnachtszeit und hoffen, ihr könnt eure schönsten Momente mit euren Liebsten über Skype teilen.

 

Euer Skype Team

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