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Bewerbungsgespräche via Skype sparen Unternehmen Zeit und Geld

Der Einstellungsprozess hat sich in der letzten Zeit in vielen Unternehmen rasch weiter entwickelt. Es ist in einigen Berufssparten nicht auszuschließen, dass der Arbeitgeber Bewerber vom anderen Ende des Landes, Kontinents oder sogar Planeten rekrutiert. Auf der Suche nach talentierten und gut ausgebildeten Leuten wurde der Arbeitsmarkt – und damit auch der Bewerbungsprozess – in den vergangenen Jahren internationaler.

Viele Firmen nutzen deshalb heute Skype-Videoanrufe als festen Bestandteil der ersten Phase des Einstellungsprozesses. Von Angesicht zu Angesicht mit einem Bewerber über Skype zu sprechen spart den Beteiligten nicht nur Zeit und Geld, sondern hilft auch, zu erkennen, welcher Kandidat wirklich zu einem Unternehmen passt und welcher nur auf dem Papier die Anforderungen der Ausschreibung erfüllt.

Wie sich Bewerber auf eine Skype-Konversation mit dem potentiellen zukünftigen Chef vorbereiten, haben wir euch hier auf dem Blog bereits erläutert. Die folgenden Tipps richten sich an Arbeitgeber, die kurz vor dem ersten Kennenlernen eines möglichen neuen Teammitglieds stehen:

1. Adler Auge sei wachsam!

Häufig vergessen wir, dass mehr als die Hälfte unserer Kommunikation nonverbal stattfindet. Deshalb solltet ihr während ihr die Liste eurer Fragen abarbeitet zusätzlich auf die nonverbalen Signale, wie Körperhaltung, Gestik oder Mimik, eures Gegenüber achten. Auch andere Faktoren können etwas über den Bewerber aussagen: Wo befindet sich der Befragte während des Gesprächs? Wie ist er oder sie gekleidet? Mit Hilfe dieser Signale wird es euch leichter fallen, das Potenzial des Kandidaten für eure Firma einzuschätzen.

2. Der Bewerber übernimmt die Gesprächsführung

Die meisten Kandidaten neigen im Bewerbungsgespräch dazu, ihre Antworten so zu wählen, wie sie denken, dass es von ihnen erwartet wird. Natürlich ist es verständlich, dass man im Vorstellungsgespräch versucht, sich selbst so gut, wie möglich darzustellen. Seid ihr derjenige, der einstellt, achtet jedoch  darauf,  offene Fragen zu stellen, mit denen der Bewerber nicht unbedingt antwortet und bei denen auch dessen Spontanität gefragt ist. Anstatt beispielsweise zu fragen „Wie würden Sie sicherstellen, dass X im Fall Y eintritt?“, könnte die Frage lauten „Was sind die wichtigsten Dinge, die im Fall Y, umgesetzt werden sollten und wie würden Sie diese sicherstellen?“

3. Schweigen ist Gold

Während eines Bewerbungsgespräches sind Pausen unvermeidlich, sie müssen jedoch für euch nicht unangenehm sein. Bei vielen Befragten führen einige Sekunden des Schweigens zu Unbehagen und genau diesen Moment solltet ihr nutzen, um zu beobachten, wie sie in so einer Situation reagieren. Stellen sie relevante Fragen? Erzählen sie einen Witz? Brechen sie den Augenkontakt ab und versuchen, unauffällig wegzuschauen? In solchen Momenten könnt ihr das Verhalten des Kandidaten in ungewohnten, komplizierten oder stressigen Situationen, denen er auch im zukünftigen Job begegnen wird, kennenlernen.

4. Bauch und Kopf zusammen

Auch wenn unsere Instikte oft unsere besten Waffen sein können, müssen wir sie bei der Bewertung der Kandidaten vorsichtig einsetzen. Es hat sich gezeigt, dass bei der Auswahl eines Bewerbers, nur aufgrund eines positiven Bauchgefühls, zu 50 Prozent der weniger passende Kandidat ausgewählt wurde. Es ist natürlich oftmals einfacher, auf das persönliche Gefühl zu vertrauen – allerdings bleibt hierbei oftmals die Objektivität für die langfristige Tauglichkeit des Kandidaten auf der Strecke. Dehalb solltet ihr euch vor dem Gespräch eine Liste mit den für die Stelle notwendigen Fertigkeiten und Eigenschaften erstellen und daraufhin abhaken, welche Merkmale der Kandidat während des Gesprächs aufzeigt. Auf diese Weise wird es euch gelingen, euer Bauchgefühl unter Kontrolle zu halten.

5. Beendet das Gespräch mit einem klarem Ausblick in die Zukunft

Ihr solltet den Skype-Videoanruf mit einer starken Aussage beenden, so dass der Kandidat einen genauen Einblick hat, wie es weitergehen wird. Behandelt jeden Bewerber wie einen zukünftigen Mitarbeiter oder potenziellen Kunden – egal, wie eure Entscheidung über seine Leistung ausfällt, stellt sicher, jeden Kandidaten mit einem positiven Eindruck über eure Firma und eure Marke zu verabschieden. Denkt bei der Verabschiedung auch daran, dem Bewerber dafür zu danken, dass er sich die Zeit für ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht genommen hat.

Das Schöne an einem Skype-Bewerbungsgespräch ist, dass ihr mit euren Bewerbern sehr nah kommunizieren könnt, ohne am gleichen Ort sein zu müssen. Das spart euch nicht nur Zeit und Geld, sondern hilft euch auch, aus der Fülle an Bewerbern den Besten auszuwählen.

Euer Skype-Team

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