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Vom Interesse zur Karriere – Finde heraus, wie eine Frau vom Land mit Hilfe von Technik eine globale Kulturexpertin wurde

mar dixon Mar Dixon stammt aus einer Familie mit neun Geschwistern und Stiefgeschwistern und wuchs in ständiger sozialer Interaktion mit ihren Schwestern und Brüdern auf. Für sie war schnell klar, dass sie sich als Expertin in Sachen Kultur und Kommunikation etablieren will, um ihrem Bedürfnis und Ihrer Begabung, Informationen mit anderen Menschen zu teilen, nachzugehen.

Schon während der 1980er und 1990er Jahre begann Mar sich mit neuen Technologien, wie dem Internet, auseinander zu setzen, die ihr dabei halfen, mit eine größere Zahl von Menschen in Kontakt zu treten. Doch als sie mit ihrem Mann im Jahr 2000 in dessen beschauliche Heimatstadt Bridgnorth mit 1200 Einwohnern zog, musste sie mit Erschrecken feststellen, dass Internet dort nur für 2 Stunden pro Tag verfügbar ist. Deshalb nutzte Mar ihre ganze Energie dafür, um mit ihrer Tochter Charlotte sämtliche kulturelle Schauplätze der Region zu erkunden. Obwohl sie selbst niemals eine wirkliche Museumsliebhaberin war, musste sie zugeben, dass es ihr gefiel, dass Museen und Bibliotheken überall zu finden und frei zugänglich für jedermann waren.

Gemäß Mars Naturells hatte sie bei ihren Museumsbesuchen stets den Drang, jedem Menschen in ihrem Umfeld von ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu erzählen – egal, ob es diesen interessierte oder nicht. Dazu gehörten der Kurator, der Verwalter oder auch dem Typen, der gerade die Treppe wischte. Sie berichtete davon, was ihr an diesem speziellen Ort am besten gefiel, aber auch davon, was man besser machen könnte – besonders, wenn es um junge Besucher wie ihre kleine Tochter ging.

„Ich fand, diese Art von kulturellen Einrichtungen sollten nicht einschüchternd wirken oder ausschließlich für Erwachsene und ältere Menschen konzipiert sein“, erklärt Mar als wir sie über Skype in ihrem Home Office in Bridgnorth antreffen.

Deshalb begann Mar, ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Einblicke auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Schon früh nutzte sie Twitter für ihre Zwecke und plädierte öffentlich dafür, öffentliche Einrichtungen, wie Museen und Bibliotheken, kinderfreundlicher zu gestalten. Nach kurzer Zeit bereits sammelte sie eine große Zahl an Followern um sich und wurde von Institutionen auf der ganzen Welt dazu eingeladen.

Indem sie sich über ihre sozialen Netzwerke mit Menschen austauschte, wurde Mar zu einer anerkannten Expertin auf dem Gebiet Kulturpädagogik. “Ich bin nicht wirklich eine ausgebildete Expertin,” sagt sie, “aber ich glaube, dass die Leute es würdigen, dass ich die Dinge transparent mache und sage, was ich denke.”

Heute wird Mar regelmäßig dazu eingeladen, bei Veranstaltungen, wie Museeneröffnungen in Dänemark und Spanien, zu sprechen. Bevor sie an einem dieser Events teilnimmt, nutzt sie das Skype Welt-Package, um sich mit Kuratoren und Inhabern auszutauschen und abzustimmen, die sie so ganz einfach auf deren Festnetz- oder Mobilfunknummer anrufen kann. „Ich rufe ständig in verschiedenen Städten und Ländern an und nutze dazu gerne Skype – das spart mir Zeit, Geld und Nerven.“

Mars Grundsatz lautet: „Du musst kein Kunstkritiker sein oder besondere Kleidung tragen, um ein Museum zu besuchen. Wir wollen auch nicht, dass die einzige Erinnerung unserer Kinder an Museen die ist, dass sie aufrecht stehen mussten und verstaubte Notizbretter durch die Gegend getragen haben. Es ist völlig in Ordnung, wenn dir nur das Gebäude gefällt oder du wegen des guten Kuchens in der Cafeteria kommst – solange du nur kommst und mitmachst.“

Mar ergänzt mit einem Lächeln: “Es schwer eine Definition zu finden, für das was ich hier tue, zumal es diesen Beruf vor ein paar Jahren noch gar nicht gab. Egal ob die Leute mich für eine Querulantin halten oder mir zustimmen. Ich schätze mich glücklich, das gefunden zu haben, was ich liebe und mich darüber mit Menschen auf der ganzen Welt austauschen zu können.“

Mehr über Mar erfahrt ihr auch auf  www.museomix.org und www.museumcamp.org

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