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Eltern, Babys, Skype und mehr

Heute wollen wir euch wieder einen besonderen Menschen vorstellen. Ihr Name lautet Regine Gresens, sie wohnt in Hamburg und hatte eine geniale Idee. Denn wie viele andere tolle Menschen auch, die wir euch in der letzten Zeit vorgestellt haben, nutzt auch Regine Gresens Skype für ihre Arbeit. Doch wer genau sie nun ist und was sie macht, könnt ihr in dem nun folgenden Interview nachlesen.

 

Bild Regine Gresens

 

Skype-Team: Liebe Frau Gresens, bitte erzählen Sie doch mal, was Sie beruflich machen.

Regine Gresens: Ich bin gelernte Hebamme und Stillberaterin mit eigener Praxis in Hamburg. Zusätzlich habe ich Berufspädagogik und Englisch an der Uni Hamburg studiert, entschied mich aber nach der Geburt meines Sohnes wieder zu meinen Ursprüngen zurückzukehren. Heute unterstütze ich Eltern und ihre Babys mit Beratung und Krisenintervention.

Skype-Team: Für ihre Arbeit nutzen Sie auch Skype. Könnten Sie uns erzählen, wie Sie auf die Idee gekommen sind?

Regine Gresens: Ich berate Mütter, Familien und Schwangere bei Fragen und Problemen mit dem Stillen oder dem Leben mit dem Baby (Schlafen, Ernährung, Beikost, Abstillen, Erziehung usw.). Dabei ist es mir wichtig, die Mutter oder die Eltern sowie das Kind auch zu erleben und zu sehen. Aus diesem Grund biete ich auch keine Beratung per E-Mail an, weil mir dabei oft wichtige Informationen fehlen und es nicht möglich ist kurz und direkt etwas nachzufragen, bevor ich antworte.
Da ich seit 2004 eine sehr gut besuchte Website www.stillkinder.de betreibe, werde ich allerdings auch oft von Müttern, die weit von Hamburg entfernt oder sogar im Ausland leben, per E-Mail um Rat gefragt. Meistens empfehle ich dann eine persönliche Beratung vor Ort aufzusuchen, aber nicht immer ist dies möglich, oder die Mütter möchten unbedingt von mir persönlich beraten werden. Vor ca. zwei Jahren bat mich dann eine Mutter um eine Beratung, die inzwischen in den Niederlanden lebte, zu weit entfernt also, um mal eben kurz für einen Termin nach Hamburg zu kommen. Da ich sie bei ihrem 1. Kind bereits zuvor mehrfach persönlich hier vor Ort beraten hatte, willigte ich ein. Um die Telefongebühren aus dem Ausland zu sparen, fragte sie mich, ob wir eine Telefonberatung über Skype machen könnten. Ich richtete mir also damals einen Skype-Account ein und wir vereinbarten einen Termin für die Beratung, die dann auch problemlos klappte. Da ich nach wie vor regelmäßig Anfragen aus dem Ausland erhalte, kam mir irgendwann die Idee, für diese Mütter auch Beratung über Skype anzubieten.

Skype-Team: Wie kommt die Idee bei Ihren Kundinnen an?

Regine Gresens: Schon wenige Tage, nachdem ich das Angebot auf meiner Website veröffentlicht hatte, kamen die ersten Anfragen, eben genau von solchen Müttern, die zu weit weg wohnen, um zu mir in die Praxis zu kommen. Und seitdem erhalte ich immer wieder Terminanfragen für eine Skype-Beratung.

Skype: Welche Erfahrungen haben Sie über die Zeit mit der digitalen Beratung via Skype gesammelt?

Regine Gresens: Ich mache nach wie vor am liebsten persönliche Beratungen vor Ort in meiner Praxis. Wenn es zum Beispiel um Probleme mit dem Anlegen geht, gehört für mich auch eine Untersuchung des kindlichen Mundraums und seines Saugens dazu. Dies alles fällt bei der digitalen Beratung natürlich weg und deshalb ist die Beratung auch nicht in allen Fällen adäquat. Aber das kläre ich zuvor mit der Mutter ab und würde bestimmte Fragestellungen auch für eine digitale Beratung ablehnen. Ansonsten finde ich persönlich die digitale Beratung via Skype auf jeden Fall besser als Beratung nur per Mail oder am Telefon. Und für die Mütter ist die digitale Beratung natürlich auch besser als keine oder eben nur eine per Mail oder Telefon.

Skype: Wie genau kann man sich den Ablauf einer solchen Skype-Beratung vorstellen?

Regine Gresens: Wenn sich eine Mutter bei mir für eine Skype-Beratung meldet, kläre ich zunächst per Mail, um was es bei ihr geht, damit ich sicher sagen kann, dass ihr Anliegen wohl auch via Skype gelöst werden könnte. Dann vereinbaren wir einen passenden Termin, wobei hier dann teilweise die Zeitverschiebungen berücksichtigt werden muss. Ich schicke der Mutter per Mail einen Fragebogen, den sie mir noch vor dem Termin ausgefüllt zurückschicken soll, damit ich mich vorab schon etwas auf die Beratung vorbereiten kann.

Zum vereinbarten Termin rufe ich sie dann über Skype an, nebenher läuft eine Uhr, die die Dauer der Beratung misst. Da die Mutter mir anschließend das Honorar für die Beratungsdauer und die Vorbereitungszeit überweisen muss. Oft nutze ich bei meinen Beratungen in meiner Praxis eine Puppe und ein Brustmodell, um den Eltern bestimmte Dinge zu zeigen, z.B. wie das Kind gehalten werden soll. Das funktioniert natürlich auch gut bei den Skype-Video-Beratungen.
Was ich auch sehr gut finde, ist die Möglichkeit den Inhalt meines Bildschirms an die Mutter zu übertragen. So können wir dann gemeinsam ein Bild oder Foto betrachten, zu dem ich etwas sage oder an dem ich etwas erkläre.

Skype: Welche Vorteile sehen Sie in der Arbeit mit Skype?

Regine Gresens: Es ist ein zusätzliches Angebot, das ich Klientinnen machen kann, die zu weit entfernt sind, aber gerne von mir persönlich beraten werden möchten. Manches geht zwar auch telefonisch zu beraten, aber um wirklich gut beraten zu können, ist es mir wichtig, die Mutter und das Kind sehen zu können und auch von ihr gesehen werden zu können. Durch das gegenseitige Sehen wird der Kontakt auf jeden Fall persönlicher und die Beratung damit auch individueller und zugleich umfassender. Wichtig dabei ist, eine gute Klärung vorab, ob die Beratung per Skype für die Situation angemessen ist oder nicht.

Skype: Und wie hilft Skype Ihren Klientinnen dabei, ihren individuellen Zielen näher zu kommen?

Regine Gresens: Die Mütter brauchen meist sehr dringend Hilfe und Unterstützung, die sie aber in ihrer direkten Umgebung bisher nicht finden konnten. Wenn ich einer verzweifelten Mutter, die z.B. in Finnland lebt und weit und breit keine Stillberaterin finden kann, per Skype helfen kann und sie weiterstillt, was auch ihr größter Wunsch war, kommt sie ihren Zielen dadurch näher. Das ist alles, aber ich finde es ist auch schon eine ganze Menge.

Skype: Das finden wir auf jeden Fall auch! Wir danken Ihnen sehr für das interessante Interview und hoffen, dass Sie noch vielen weiteren Müttern helfen können.

Falls ihr mehr über Regine Gresens wissen wollt, dann besucht doch mal ihre liebevoll gestaltete Internetseite Stillkinder.de. Dort findet ihr Informationen rund um das Stillen, das Leben mit einem Baby, einzelne Erfahrungen, das Thema Schwangerschaft und noch vieles mehr. Auch die Google+ und die Stillkinder-Facebookseite sind einen Besuch wert. Und wenn ihr die Arbeit von Regine Gresens genauso toll findet wie wir, dann könnt ihr ihr das auf Twitter unter @Stillkinder auch gerne selber sagen.

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