Skype Blogs

News, stories, and updates from Skype

Share

Share

Die Mysterien des Weltalls lösen – Skype und die Wissenschaftler

Was ist ein Higgs Boson? Nein, es ist kein hipper neuer US-Künstler, sondern eher das fehlende Teil des Puzzles, das uns hilft die subatomare Welt zu verstehen. Seine Existenz wurde in diesem Frühling nachgewiesen und somit könnte dieses Teilchen die größte wissenschaftliche Entdeckung unserer Zeit sein.

Dabei ist zu bedenken, dass Top-Physiker wie Dr. Gabriella Sciolla das Higgs Boson nicht einfach mit einem simplen Mikroskop suchen können. Dr. Sciolla, die an der Brandeis Universität in der Nähe von Boston unterrichtet, muss zum CERN – Europas Labor für Teilchenphysiker – reisen, um dort mit dem 10 Milliarden Dollar Large Hadron Collider zu arbeiten.

 

sciolla photo

 

Der Large Hadron Collider, der sich in einem 17 Meilen langen Tunnel unter der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich befindet, beschleunigt Protonen fast bis auf Lichtgeschwindigkeit und lässt sie dann im Zentrum von zwei gigantischen Detektoren, ATLAS und CMS, kollidieren. Dr. Sciolla bezeichnet diese Detektoren als die „modernen Kathedralen der Wissenschaft“. Jedoch gibt es nur sehr wenige Laboratorien wie das CERN, was bedeutet, dass Dr. Sciolla einen Großteil ihrer Karriere mit Reisen verbringt.

Sciolla und ihr Ehemann, der Harvard-Physiker Masahiro Morii, sind beide in die Forschungsarbeit am CERN involviert. Theoretisch könnten sie zu den selben Laboratorien reisen und an den gleichen Meetings teilnehmen, doch müssen sie ebenfalls beide ihre Forschungsarbeit mit ihren Lehrtätigkeiten an ihren Universitäten und die Pflege ihrer zwei Kinder in Einklang bringen.

„Wenn es Skype nicht gäbe, wären Wissenschaftler entweder tot oder verschuldet“, lacht Dr. Sciolla. „Die meisten Forscher sind keine reichen Leute und wir müssen regelmäßig einige Zeit von unseren Familien entfernt verbringen. Das ist schwer. Aber Skype hilft uns dabei diese Phasen zu überstehen.“

Sciolla ist die Tochter einer in Turin ansässigen Lanwirtfamilie aus Italien. Zum ersten Mal hörte sie von ihrer zukünftigen Bestimmung, als der italienische Teilchenphysiker Carlo Rubbia im Jahre 1984 den Nobelpreis verliehen bekam. Die kleine Sciolla las die Überschriften in den Zeitungen und wusste sofort, was sie mit ihrem Leben anstellen wollte. Bis heute hegt sie eine starke Leidenschaft für ihre Arbeit, aber solch eine intensive Hingabe hat auch ihren Preis.

Als wir sie über den Skype Video Call an ihrem Schreibtisch am CERN kontaktieren, erzählt sie: „Ich bin oft weit weg von zu Hause, manchmal sogar ein bis zwei Monate. Es ist schwierig, aber nicht so schlimm wie früher, da Skype mich mit meinem Mann und meinen Kindern interagieren lässt. Ich kann sehen was sie gerade machen und an den Gesprächen während des Abendessens teilnehmen.“

Sie fügt hinzu: „Neben meiner Familie, bleibe ich auch mit meinen Forscherkollegen über Skype in Kontakt. Skype ist das inoffizielle Kommunikationsmittel zwischen meinen Forscherkollegen und mir, wenn wir uns an unterschiedlichen Orten befinden. Außerdem benutze ich Skype auch, um mit meinen PhD Studenten zu sprechen.“

Nach diesem Interview machte Sciolla einen Skypecall zu einem PhD Kandidaten in Portland, Oregon. Vielleicht wird ein Teil dieser Konversation zu der nächsten großen wissenschaftlichen Entdeckung führen.

Hier bei Skype behaupten wir nicht, dass wir dabei geholfen haben die Mysterien des Weltalls aufzudecken. Jedoch sind wir froh darüber, dass wir auf unsere eigene Art ein kleines bisschen dazu beitragen können.

 

Euer Skype Team

 

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s