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Solarenergie für die ganze Welt mit Skype

Weltweit haben eineinhalb Milliarden Menschen nach Sonnenuntergang keinen geregelten Zugang zu Elektrizität oder Licht. Das ist grob geschätzt ein Viertel der gesamten Weltbevölkerung, das darauf angewiesen ist, Holz oder Kerosin für die Stromerzeugung zu verbrennen. Viele haben sogar überhaupt keinen Zugang zu Elektrizität.

Die in New York ansässige Firma Voltaic Systems und eine Handvoll anderer Unternehmen basteln an einer tragbaren Solarpanel-Technologie, die es Menschen auf der ganzen Welt – egal ob sie in Manhattan oder Malawi wohnen – ermöglichen soll, Zugang zu Solarenergie zu erhalten.

Diese Unternehmen haben solarbetriebene Beleuchtung in abgelegene Gemeinden in Südamerika und Afrika gebracht und ihre Technologie dazu genutzt, die Handys zahlreicher Leute nach den verheerenden Folgen des Supersturms Sandy aufzuladen und so essentielle Gespräche ermöglicht.

 

Obwohl Voltaic Systems ein weltweit agierendes Unternehmen mit wachsendem internationalem Einfluss ist, haben sie weniger als ein Dutzend Mitarbeiter, wovon viele aus der Ferne arbeiten. Der in Australien geborene Gründer und CEO von Voltaic Systems Shayne Mc Quade sagt: „Ich arbeite regelmäßig von meinem Homeoffice in New York aus und kommuniziere via Skype mit den Lagern in New Jersey, den Fabriken in China und zahlreichen NGOs, die uns dabei helfen die Technologie für Länder in Afrika und Südamerika bereitzustellen. Ohne Skype könnten wir unmöglich weltweit agieren.“

Der COO Jeff Crystal managt die internationale Entwicklungsabteilung für das Unternehmen, sowie die weltweite Kommunikation mit den NGOs über Skype. Er berichtet: „ Ich war gerade in Peru, um dort die Installation von solarbetriebenen Lichtanlagen bei einheimischen Gemeinden durchzuführen. Sobald ich ein Internetsignal hatte, habe ich Skype auf meinem Handy genutzt, um gleichzeitig mit jemanden von einer NGO in Malawi über den Installationsprozess dort zu sprechen.“

Die solarbetriebenen Rucksäcke von Voltaic System wurden zunächst begeistert von Outdoor-Fans, Pendlern, Fotografen und Studenten aufgenommen.   McQuade sagt: „Plötzlich fingen die Leute an mit der Technologie zu improvisieren und richteten Dinge wie ein solarbetriebenes GPS auf einem Container oder eine ferngesteuerte, solarbetriebene Videokamera ein. Wir entdeckten dadurch das Potential, Licht in abgelegene Gebiete zu bringen, die ohne Strom sind.“

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Er fährt fort: „Die Kombination aus deutlich billigeren Solarpanels zusammen mit verbesserten LED-Lichtern und einer längeren Akkulaufzeit führte dazu, dass Solarenergie mit traditionellen Stromerzeugungsmethoden wir Kerosin mithalten konnte. Wir schlossen uns mit NGOs zusammen, um die Technologie bereitzustellen, aber da die Preise weiterhin fallen, wird diese Art der Solarenergie von alleine ökonomisch praktikabel werden.“

Crystal ergänzt: „Solarbeleuchtung bedeutet besseres Licht zu einem auf längere Sicht besseren Preis ohne die giftigen Dämpfe, die Gefahr von Hausbränden sowie anderen Schadstoffen. Mit jedem zehnten betriebenen Solarlicht kann eine Tonne an CO2-Emissionen verhindert werden.“

McQuade fügt noch hinzu: „Und es geht noch um viel mehr als nur Licht. Bereits einige Hundertmillionen Leute besitzen Mobiltelefone, haben jedoch keinen regelmäßigen Zugang zu Elektrizität. Viele dieser Leute werden letztendlich auch einfache Notebooks besitzen. Dank Technologien wie Skype, können kleine Firmen wie wir große Aufwände koordinieren und einen überproportional großen Einfluss erzielen. Wir hoffen, dass wir der Welt helfen können vernetzter zu werden und gleichzeitig die Umweltverschmutzung zu bekämpfen.“

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