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Für sein &&&-Projekt holte sich der deutsche Fotograf Christian Rolfes Menschen aus aller Welt vor die Linse – via Skype

Heute möchten wir Euch mal wieder von einem Fall berichten, der zeigt, wie vielfältig und kreativ Skype einsetzbar ist. Der Düsseldorfer Fotograf und Designer Christian Rolfes nämlich setzt für sein jüngstes Fotografieprojekt &&& (andandand.net) voll auf Skype. So lässt er Menschen überall auf der Welt bei ihnen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung vor der Webcam posieren, projiziert das über einen Skype-Videoanruf empfangene Bild per Beamer an die heimische Wand und knipst auf diese Weise eine einzigartige Serie nostalgisch wirkender Bilder. Bilder, die trotz modernster Technik an Polaroids erinnern und so eine unverwechselbare Handschrift tragen. Ganz ohne Fotostudio, über teilweise Tausende Kilometer Distanz hinweg. Denn: „Trotz der Distanz kann der Fotograf mit seiner Kamera agieren und reagieren, Ausschnitte suchen und dirigieren”, sagt Rolfes.

Anlass für das originelle Projekt war laut Rolfes jener neue, durch Social Media beflügelte Trend der öffentlichen Selbstdarstellung – etwa durch hochgeladene Profilbilder oder selbst gedrehte Smartphone-Videos beispielsweise. Über das soziale Netzwerk Facebook und das Skype-Konto andandand.net können sich die Leute bei Rolfes als Modelle für sein Projekt bewerben. Eine Auswahl kontaktiert er dann über Skype. „Die Idee ist, ein Abbild einer globalen Community zu erstellen”, erklärt er.

Mit Blick auf die so entstehende Serie kommentiert Rolfes: „Zu sehen sind hier unterschiedlichste Richtungen, in die solch ein Shooting verlaufen kann, etwas ‚anders’ oder eben einfach sehr klassisch. Das hängt ganz von dem Zusammenspiel zwischen dem Modell und mir als Fotograf ab. In diesem Punkt unterscheidet sich der Ansatz noch kaum von einem nicht virtuellen Shooting. Das Spannende und die eigentliche Herausforderung bei so einem Shooting über Skype ist vielmehr, dass ich meistens überhaupt gar nicht weiß, wem ich da begegne, in welcher Umgebung ich lande oder was ich aus dem Hintergrund – ich nenne es ‚Set’, denn genau das ist es ja letztlich in diesem Kontext – herausholen kann. So muss das Modell dann zum Beispiel nach meinen Anweisungen Lampen ausrichten und wir entscheiden uns gemeinsam für das Outfit. Es wird einfach ständig improvisiert.”

Und was den Look der Bilder anbelangt, so ist dieser am Ende tatsächlich rein auf die Webcam-Komprimierung und die Beamer-Projektion zurückzuführen: „Das Einzige, was ich in der Bildbearbeitung noch mache, ist, den Bildausschnitt als solchen zu wählen”, erläutert Rolfes.

Für sein &&&-Projekt wurde Christian Rolfes bei dem renommierten ADC-Award als „Talent des Jahres 2011″ ausgezeichnet.

Wenn Ihr selbst bei diesem Projekt mitmachen wollt, bewerbt Euch unter &&&.

Aber nun genug der Rede – seht selbst:

andandand.net 1.jpg

andandand.net 2.jpg

andandand.net 3.jpg

In diesem Video könnt Ihr sehen, wie durch die Interaktion über Skype die tollen Bilder von Christan Rolfes entstehen:

andandand.net… photoproject… from christian rolfes on Vimeo.

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