Du darfst – Du darfst nicht
Computerrichtlinien für Skype
In manchen IT-Umgebungen, wie etwa Firmen oder Internetcafés ist es angebracht, bestimmte Funktionen der Skype-Software einzuschränken. Der Versand von internen Firmendokumenten an der für Skype leicht überwindbaren Firewall vorbei kann ein Beispiel für solch unerwünschte Verwendung sein. Skype für Windows ab Version 2.0 bietet hierzu für den Administrator einige praktische Werkzeuge.
]]>Achtung:
Die nachfolgenden Ausführungen sind für erfahrene Benutzer gedacht. Durch Arbeit an der Registry kann eine Windows-Installation irreperabel beschädigt werden.
Mit Hilfe der folgenden Registry-Schlüssel wird die lokale Skype-Installation ihrer Dateiübertragungs- bzw. API-Funktionalität beraubt:
[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREPoliciesSkypePhone]
“DisableFileTransfer”=dword:00000001
…deaktiviert die Dateiübertragung. Eingehende Dateitransfers werden automatisch abgelehnt, bei ausgehenden erscheint ein informativer Dialog.
[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREPoliciesSkypePhone]
“DisableApi”=dword:00000001
…unterbindet den API-Zugriff externer Programme auf Skype.
Selbstverständlich lassen sich diese Funktionen auch per Gruppenrichtlinie etwa innerhalb einer Domäne auf alle Rechner oder ausgewählte Benutzergruppen verteilen.
Skype arbeitet weiter an praxisnahen Verbesserungen rund um die Kernkomponente des einfachen Telefonierens und wird mit den kommenden Versionen die Administrationsmöglichkeiten weiter ausbauen. Ich freue mich hierzu über Feedback und Vorschläge seitens zahlreicher Systemadministratoren, die ich gerne weiterleiten werde.